Photovoltaik in Berlin mit und ohne Speicher.
Ihre Solaranlage vom regionalen Energiepartner
- Über 175 Jahre regionale Energiekompetenz
- Planung, Installation und Betreuung aus einer Hand
- Individuelle PV-Lösungen für jedes Dach
Photovoltaik in Berlin: Lohnt sich das?
Berlin bietet mit durchschnittlich 1.830 Sonnenstunden im Jahr besonders gute Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Betrieb einer Photovoltaikanlage. Angesichts der Förderungen aus dem Programm SolarPLUS und steigender Strompreise entscheiden sich immer mehr Eigentümerinnen und Eigentümer in Berlin für eine eigene PV-Anlage.
Ihre PV-Anlage: Die Vorteile auf einen Blick
- Hohe Erträge durch gute solare Einstrahlung
- 2024 und 2025 über 2.000 Sonnenstunden in Berlin
- Stromkosten senken durch Eigenverbrauch
- Mehr Unabhängigkeit vom Strommarkt
- Nachhaltige, CO2-freie Energieerzeugung
Warum GASAG der richtige Partner für Ihre Solaranlage in Berlin ist
Regionale Expertise
- Langjährige Erfahrung mit zahlreichen installierten Photovoltaikanlagen in Berlin und Brandenburg
- Tiefes Verständnis für regionale Gegebenheiten, Förderprogramme und Netzanforderungen
Alles aus einer Hand
- Planung, Installation und Service durch GASAG-Expertinnen und -Experten
- Optional erweiterbar um Stromspeicher, Wallbox und Wärmepumpe
- Ein zentraler Ansprechpartner über den gesamten Projektverlauf
Zuverlässigkeit und Erfahrung
- Jahrzehntelange Erfahrung als etablierter Energieversorger in der Region
- Hohe Qualitätsstandards bei Technik, Ausführung und Partnern
Kundenorientierter Service
- Individuelle Beratung inklusive Vor-Ort-Besichtigung
- Transparente Angebote ohne versteckte Kosten
- Persönliche Betreuung von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme
Individuelle PV-Anlage
- Maßgeschneiderte Anlagen passend zu Dachtyp, Ausrichtung und Energiebedarf
- Flexible Lösungen für Einfamilien-, Reihen- und Mehrfamilienhäuser sowie ausgewählte Wohnobjekte
Unsere Photovoltaik-Lösungen für Ihr Zuhause
Jedes Haus ist anders – und jede Solaranlage wird mit unserer Unterstützung exakt an Ihre Situation angepasst: Dachform, Ausrichtung, Größe, Energiebedarf und individuelle Wünsche.
PV ohne Speicher
Die solide Einstiegslösung für Haushalte ohne hohen Speicherbedarf: Der von der PV-Anlage produzierte Strom wird direkt genutzt oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist.
PV mit Stromspeicher
Steigern Sie durch einen Speicher den Eigenverbrauch des generierten Stroms, zum Beispiel nach Sonnenuntergang, und damit auch die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage.
PV im Komplettpaket
Maximale Autarkie mit leistungsstarkem Speicher und einer Wallbox, an der Sie ihr Elektroauto laden. Weitere Optionen: Wärmepumpe und Energiemanager App.
Ausgezeichnet: GASAG
Umweltfreundlich, transparent und fair – wir von GASAG reden nicht nur, wir machen auch. Das bestätigen unabhängige Institute und Verbände. Die Test- und Prüfkriterien unserer Siegel und Prüfzeichen sind unter gasag.de/siegel zu finden.
Was kostet eine Solaranlage?
Der Anschaffungspreis für eine PV-Anlage hängt vor allem von der Größe und somit der Leistung der Anlage ab. Diese wird in Kilowattpeak (kWp) gemessen. Außerdem wirken sich die Dachbeschaffenheit (Neigung, Größe, Ausrichtung) und die von Ihnen gewählten Zusatzkomponenten auf die Projektkosten aus.
| Leistung | Produktion/Jahr in kWh | Anzahl Module | Platzbedarf | Ø Kosten inkl. Montage ohne Speicher | Ø Kosten inkl. Montage mitSpeicher | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 4,0 kWp |
| ca. 4.000 kWh | 9 | 18 m2 | 9.870 € | 13.150 € |
| 6,3 kWp |
| ca. 6.300 KWh | 14 | 28 m2 | 11.608 € | 14.888 € |
| 9,0 kWp |
| ca. 9.000 kWh | 20 | 40 m2 | 13.418 € | 16.669 € |
| 12,15 kWp |
| ca. 12.150 kWh | 27 | 54 m2 | 15.554 € | 18.748 € |
Förderungen in Berlin: SolarPLUS S für Einfamilienhäuser
Das Land Berlin unterstützt Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Reihenhäusern über die Photovoltaik-Förderung SolarPLUS S. Gefördert werden:
- Stromspeicher (zusammen mit einer neuen PV-Anlage): bis zu 4.750 Euro
- Zählerschränke pauschal mit 750 Euro
- Denkmalgerechte Photovoltaik bis zu 5.700 Euro
Wichtig: Der Antrag muss vor Beauftragung oder Kauf der PV-Anlage gestellt werden
| Beispielrechnung | |
|---|---|
| Solaranlage von 10-10,99 kWP mit Speicher | 18.000 € |
| Förderung des Speichers einer neuen 10-kWP-PV-Anlage über SolarPLUS S | 2.500 € |
| Preis abzüglich der Förderung | 15.500 € |
| 13,9 % Ersparnis mit der Förderung laut Beispielrechnung (gerundet) | |
So gelangen Sie in drei Schritten zu Ihrer PV-Anlage
- 1
Persönliche Beratung
Dach, Ausrichtung, Energiebedarf: Wir sichten Ihre Situation und erstellen eine Ertrags- und Wirtschaftlichkeitsabschätzung.
- 2
Technische Planung und Installation
Unsere regionalen GASAG-Fachkräfte installieren Module, Wechselrichter und Spreicher fachgerecht und zuverlässig.
- 3
Inbetriebnahme und langfristige Betreuung
Wir übernehmen Abnahme, Zählersetzung und begleiten Sie dauerhaft – mit Service, Support und Garantieabwicklung.
Energie einfach gemacht – GASAG | Energiemanager
- Energiekosten sparen: Nutzen Sie PV‑Überschuss für Ihr E‑Auto oder Ihre Wärmepumpe und steuern Sie Ihren Speicher intelligent mit dynamischem Stromtarif.
- Alles in einer App: Optimieren Sie Ihre Stromkosten automatisch und senken Sie sie so dauerhaft.
- Machen Sie sich bereit für die Energiezukunft – einfach und flexibel.
- Halten Sie sich immer auf dem Laufenden, für die volle Energietransparenz.
Häufige Fragen zu Photovoltaik in Berlin
Rechtliche Rahmenbedingungen
Was ist das Solargesetz Berlin?
Das Berliner Solargesetz trat am 5. Juli 2021 in Kraft. Jedoch gilt die Solarpflicht erst seit dem 1. Januar 2023 und zwar für Neubauten über 50 m2 und für Bestandsbauten bei "wesentlicher Dachsanierung". Die Solarpflicht greift sowohl Wohn- als auch Nichtwohngebäude und verpflichtet Eigentümerinnen und Eigentümer, mindestens 30 Prozent der Nettodachfläche mit Photovoltaikanlagen auszustatten.
Mehr Details zum Solargesetz und der Solarpflicht sowie ihren Ausnahmen.
Ist Photovoltaik in Berlin Pflicht für Neubauten?
Ja, eine Photovoltaik-Anlage in Berlin ist für Neubauten Pflicht, sofern die Nutzfläche des neuen Gebäudes 50 m2 übersteigt. Bei Neubauten müssen mindestens 30 Prozent der Bruttodachfläche mit Photovoltaik bedeckt sein.
Was ist die Einspeisevergütung und wie ist sie geregelt?
Den mit Ihrer Photovoltaikanlage erzeugten Strom können Sie in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wenn die erzeugte Menge über Ihren Eigenbedarf hinausgeht. Dafür gibt es nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Einspeisevergütung. Dieser Fördersatz dient als zentrales Instrument der Energiewende, um den Ausbau regenerativer Energien finanziell attraktiv zu machen.
PV-Anlagen, die bis zum 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen erhalten die Einspeisevergütung für 20 Jahre. Der Fördersatz wird mit Degression ausgezahlt, das heißt er sinkt halbjährlich.
Das Bundeswirtschaftsministerium plant, die Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen unter 25 Kilowattpeak die ab dem 1. Januar 2027 in Betrieb gehen abzuschaffen. Statt dessen soll überschüssiger Strom aus privaten Anlagen per Direktvermarktung auf dem Strommarkt verkauft werden. Die technischen Voraussetzungen dafür müssen jedoch erst noch geschaffen werden.
Wie erfolgt die Anmeldung einer PV-Anlage bei Stromnetz Berlin?
Die Anmeldung Ihrer Solaranlage erfolgt zumeist durch den von Ihnen beauftragten eingetragenen Elektroinstallateur (in diesem Fall ein Solateur). Er bestätigt damit auch die technische Konformität. Außerdem ist die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur Pflicht.
Anmeldung einer PV-Anlage:
- Installateur: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb. Die Anmeldung einer bei Stromnetz Berlin ist nur durch eingetragene Installateure möglich.
- Netzanfrage: Der Installateur übermittelt die Anlagendaten (Netzverträglichkeitsprüfung) über das Einspeise-Portal.
- Fertigmeldung: Nach Montage meldet der Installateur die Fertigstellung der Anlage.
- Zählerwechsel: Stromnetz Berlin tauscht den Zähler gegen einen Zwei-Richtungs-Zähler (meist Voraussetzung für Inbetriebnahme).
- Marktstammdatenregister: Registrieren Sie die Anlage eigenständig im Marktstammdatenregister.
Kosten, Förderung und Vergütung
Welche Zuschüsse und Förderungen vom Staat gibt es für eine PV-Anlage?
Sie können verschiedene Fördermaßnahmen für Ihre neue Photovoltaikanlage in Anspruch nehmen.
Das regionale Förderprogramm SolarPLUS S für Besitzerinnen und Besitzer von Einfamilien-, Zweifamilien- und Reihenhäusern in Berlin ermöglicht Zuschüsse zum Stromspeicher einer neue installierten Solaranlage, zum Zählerschrank und zu Photovoltaik für denkmalgeschützte Häuser.
Bundesweit gibt es das KfW-270-Föderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW. Dabei finanziert die KfW Ihre Investitionen in Form eines Förderkredits.
Darüber hinaus gibt es die gesetzlich geregelte Einspeisevergütung über das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Die Höhe der Einspeisevergütung richtet sich nach dem Datum der Inbetriebnahme einer Solaranlage. Der Anschaffungspreis der meisten Komponenten von Solaranlagen bis 30 Kilowattpeak ist seit dem 1. Januar 2023 zudem von der Mehrwertsteuer befreit, das heißt es gilt der sogenannte Umsatzsteuer-Nullsteuersatz (§ 12 Absatz 3 Nummer 1 Satz 1 UStG).
Im Rahmen unserer Photovoltaik-Beratung berücksichtigen wir in Absprache mit Ihnen alle potenziellen bundesweiten und regionalen Fördermöglichkeiten.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung für Photovoltaik in Berlin?
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert bundesweit dieselbe Vergütung des eingespeisten Stroms ab Inbetriebnahme einer PV-Anlage für 20 Jahre. Der EEG-Fördersatz pro Kilowattstunde ändert sich zwei Mal im Jahr zum 1. Februar und zum 1. August. Diese Stichtage sind durchaus wichtig, da das Datum der Inbetriebnahme einer Solaranlage darüber entscheidet, welchen Fördersatz man die nächsten 20 Jahre erhält.
Die Einspeisevergütung für Anlagen, die zwischen dem 1. Februar 2026 und dem 1. August 2026 in Betrieb genommen werden, beträgt für Gebäude-Anlagen.
- bis 10 kW installierter Leistung
bei Teileinspeisung 8,78 ct/kWh
bei Volleinspeisung 12,34 ct/kWh - bis 40 kW installierter Leistung
bei Teileinspeisung 6,73 ct/kWh
bei Volleinspeisung 10,35 ct/kWh - bis 100 kW installierter Leistung
bei Teileinspeisung 5,50 ct/kWh
bei Volleinspeisung 10,35 ct/kWh
Die jeweils gültigen Einspeisevergütungen finden Sie auf der Website der Bundesnetzagentur.
Lohnt sich eine Solaranlage bei der derzeitigen Einspeisevergütung noch?
Ob sich eine Photovoltaikanlage rechnet, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von der Größe und dem Ertrag der Anlage, vom eigenen Stromverbrauch und von der Höhe der sogenannten Einspeisevergütung.
Am ehesten lohnt sich eine PV-Anlage, wenn Sie einen hohen Eigenverbrauch haben, etwa durch eine Wärmepumpe und/oder eine Wallbox, an der Sie ein oder zwei E-Autos laden. Bei einem hohen Eigenverbrauch sparen Sie Stromkosten für jede verbrauchte Kilowattstunde des selbst produzierten Stroms. Hier eine Beispiel: Der durchschnittliche Strompreis in Dutschland lag Anfang 2026 bei 37,2 Cent pro Kilowattstunde, während die Einspeisevergütung für Volleinspeisung zum 1. Februar 2026 bei maximal 12,34 Cent pro Kilowattstunde lag.
Bei einem hohen Eigenverbrauch ist wiederum ein Stromspeicher sinnvoll sowie ein Energiemanagementsystem. Lassen Sie am besten alle Faktoren in Beispielkalkulationen von Fachberaterinnen und -beratern durchrechnen.
Solaranlage pachten oder kaufen?
Sie haben kein großes finanzielles Polster, um die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage zu stemmen, wollen aber trotzdem eigenen Strom produzieren und etwas für den Klimaschutz tun? Dann ist die Pacht eine gute Option für Sie. Verfügen Sie über das nötige Eigenkapital und ist Ihnen die Unabhängigkeit von einem langfristigen Vertragspartner wichtig? Dann sollten Sie einen Kauf in Erwägung ziehen. In beiden Fällen gilt: Lassen Sie sich gut beraten. Wir helfen gerne weiter.
Bei einer Solaranlage spricht man übrigens deshalb von Pacht, weil Sie – anders als bei der Miete – den Strom selbst nutze und den überschüssigen Strom ins Netz einspeisen können. In der Praxis werden die Begriffe Miete, Pacht und Leasing einer Solaranlage jedoch häufig synonym verwendet.
Für wen lohnt sich eine Photovoltaikanlage?
Eine Solaranlage lohnt sich für Sie, wenn Sie einen hohen Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms haben. Besonders viel Strom wird erzeugt, wenn Ihr Dach Richtung Süden ausgerichtet ist. Mithilfe eines Stromspeichers, zum Beispiel einem Batteriespeicher, können Sie überschüssige Energie aus den sonnenreichen Stunden zu einem späteren Zeitpunkt selbst nutzen. Ob sich eine Solaranlage für Sie abhängig von Ausrichtung, Größe und Neigung des Daches und Ihres Eigenverbrauchs lohnt, besprechen wir im Rahmen unserer Photovoltaik-Beratung mit Ihnen.
Eigenverbrauch und Speicher
Was passiert mit dem überschüssigen Solarstrom?
Der überschüssige Strom wird
- entweder ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert Ihnen dafür eine Vergütung des eingespeisten Stroms für 20 Jahre.
- oder in Ihrem eigenen Stromspeicher zwischengespeichert und von Ihnen verbraucht.
Ist ein Stromspeicher für eine PV-Anlage sinnvoll?
Ein Stromspeicher ist dazu da, den überschüssig erzeugten Solarstrom für später zu speichern. Mit einem eigenen Stromspeicher können Sie selbst entscheiden, wann Sie die gespeicherte Energie verbrauchen wollen.
Alternativ können Sie den Überschussstrom in das allgemeine Stromnetz einspeisen.
Ein Stromspeicher für Photovoltaik kann Ihnen helfen, weniger Strom ins allgemeine Stromnetz einzuspeisen und stattdessen einen größeren Anteil Ihres eigenen Stroms selbst zu verbrauchen. Zur Dimensionierung eines Stromspeichers lassen Sie sich am Besten von unseren Fachleuten beraten.
Die Entwicklungen rund um das Thema Energie sind dynamisch. Beispielsweise sinkt die Einspeisevergütung. Möglicherweise fällt die Vergütung in Zukunft für neu in Betrieb genommene PV-Anlagen ganz weg, sodass überschüssiger Strom auch von Privateigentümerinnen und -eigentümern direkt vermarktet werden muss. Gleichzeitig steigen die Benzinpreise, sodass Sie überlegen ein oder zwei E-Autos anzuschaffen. Hier kann sich vorausschauend lohnen, einen Stromspeicher größer zu dimensionieren beziehungsweise ihn jetzt nachzurüsten.
Wie funktioniert eine Solaranlage mit Speicher?
Ein Stromspeicher hilft Ihnen dabei, überschüssig produzierten Strom für den Eigengebrauch zu speichern. Die meiste Energie generieren Photovoltaikanlagen während der Mittagsstunden, wenn die Sonne am kräftigsten scheint. Weil Sie zu dieser Tageszeit meistens weniger Energie brauchen oder gar nicht zu Hause sind, können Sie davon in diesem Moment nicht profitieren. Wenn Sie möchten, dass weniger selbsterzeugter Strom ins öffentliche Stromnetz abfließt – sondern stattdessen zeitverzögert für Sie bereitsteht – ist ein Batteriespeicher also durchaus sinnvoll. Dann wird der von der Solaranlage erzeugte Strom im Akku gespeichert. Zu einem späteren Zeitpunkt – zum Beispiel in den Abendstunden – können Sie den Strom dann verbrauchen.
Fragen zur Planung einer PV-Anlage
Ist mein Dach für eine Solaranlage geeignet?
Am besten sind Dächer geeignet, die nach Süden ausgerichtet und insbesondere mittags nicht durch Bäume oder andere Gebäude verschattet sind. Mehrere Kriterien wirken sich auf die Eignung aus.
Ausrichtung und Neigung:
- Süd-, Ost- und Westdächer sind besser geeignet
- ideale Neigung von Schrägdächern sind 30 bis 35 Grad
Die Sonne kann das Dach unbehindert bescheinen, das heißt es gibt keine Schatten von Bäumen, Nachbarhäusern oder Schornsteinen.
Der Dachzustand muss so gut sein, dass es die Last der Photovoltaikmodule von 10 bis 20 Kilogramm pro Quadratmeter tragen kann.
Am Besten lässt sich die Eignung durch eine Fachberatung vor Ort klären.
Welche Dachneigung ist nötig für eine Photovoltaikanlage?
Der optimale Neigungswinkel einer Solaranlage liegt zwischen 30 und 35 Grad. Doch auch außerhalb dieses Bereiches kann sich eine Photovoltaik-Anlage lohnen. Es lohnt sich in jedem Fall, die Rentabilität mit einer Fachberaterin oder -berater zu klären.
Welche Voraussetzungen muss mein Dach für eine Solaranlage erfüllen?
Neigung und Ausrichtung Ihres Daches sowie geringfügige Beschattung sind ausschlaggebende Kriterien für eine optimale Eignung.
Darüber hinaus müssen Sie Eigentümerin oder Eigentümer des Daches sein. Die Statik des Daches muss das Gewicht der PV-Anlage tragen können.
Für die Installation von Solaranlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden gelten gesondert rechtliche Bestimmungen. Informieren Sie sich als Eigentümerin eines denkmalgeschützten Wohnhauses auch, ob es aktuell eine Bundes- oder Landesförderung für Photovoltaik an und auf denkmalgeschützten Wohnhäusern gibt.
Wie groß muss eine Photovoltaikanlage sein?
Eine Mindestgröße für Photovoltaikanlagen gibt es im Grunde nicht. Auch kleine Anlagen – etwa Balkonkraftwerke – helfen dabei, den Strombedarf aus dem allgemeinen Stromnetz zu reduzieren. Darüber hinaus kommt die Dimension einer Solaranlage auf Ihren aktuellen und zuküftigen Stromverbrauch an. Für einen möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil sollte die Anlage mindestens Ihren jährlichen Stromverbrauch produzieren können und überschüssige Solareinergie in einem Stromspeicher aufnehmen können. Eine größere Leistung von PV-Anlage und Speicher kann auch in den sonnenschwachen Wintermonaten einen größeren Teil Ihres Bedarfs decken, produziert dafür im Sommer allerdings auch einen größeren Überschuss.
Wie viele Photovoltaikmodule brauche ich?
Wie viele Solarmodule für Ihr Dach sinnvoll sind, hängt unter anderem davon ab, wie groß Ihr Dach ist und wie viel Strom Sie verbrauchen. Lassen Sie sich hierbei unbedingt von unseren Expertinnen und Experten vor Ort an Ihrem Haus beraten.
Funktioniert eine Photovoltaikanlage auch im Winter?
Ja, eine Photovoltaikanlage funktioniert auch im Winter. Zwar ist der Ertrag aufgrund der niedrigeren Strahlungsleistung der Sonne geringer als im Sommer, doch die Solaranlage generiert in der dunkleren Jahreszeit weiterhin Strom. Gerade für den Winter ist ein Batteriespeicher sinnvoll, um den tagsüber produzierten Strom auf jeden Fall und jederzeit nutzen zu können.
Wie lang ist die ungefähre Lebensdauer einer Solaranlage?
Als mittlere Lebensdauer eine Photovoltaikanlage werden in der Regel 25 bis 35 Jahre angegeben. Mit zunehmendem Alter verlieren die Module jedoch an Leistungsfähigkeit. Die kürzeste Lebensdauer hat der Wechselrichter einer PV-Anlage. Stromspeicher haben eine Lebensdauer von 10 bis 20 Jahren, abhängig von der Anzahl der Ladezyklen.
Beachten Sie bei Stromspeichern, dass die Rücknahme und das Recycling eines gebrauchten Speichers Bedingung für einen Förderzuschuss sind, zum Beispiel im Rahmen des Programms SolarPLUS.